Querschnitt zu den Managementsystemnormen im Ordner
Quellen sind die PDFs im Arbeitsordner. Diese Texte vergleichen sie. Sie ziehen die Anforderungen nicht zu einem gemeinsamen Soll zusammen.…
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Für: V, IA
Quelle: ISO 9001:2026, 0.3.2 und 0.4. ISO 14001:2026, 0.4 und 0.5. ISO 45001:2018, 0.4 und 0.5, deutsche Fassung DIN EN ISO 45001:2023-12. ISO/IEC 27001:2022, Vorwort und 0.2. ISO/IEC 42001:2023, Abschnitt zur Verträglichkeit mit anderen Managementsystemnormen. Abbildungsunterschriften, ohne die Abbildungen.
Die fünf Anforderungsnormen gliedern die Anforderungen an das Managementsystem der Organisation in die Abschnitte 4 bis 10: Kontext der Organisation, Führung, Planung, Unterstützung, Betrieb, Bewertung der Leistung, Verbesserung. Die Einleitungen beschreiben das als gemeinsamen Aufbau. Der Wortlaut unter diesen Überschriften ist in den Stellen, die Q3 bis Q8 vergleichen, nicht derselbe. Auditiert wird der Satz der jeweiligen Ausgabe.
ISO 9001:2026. 0.4 beginnt mit dem harmonisierten Ansatz, wie er in den ISO/IEC-Direktiven für die Erarbeitung von Managementsystemnormen veröffentlicht ist. Die Absicht ist, die Ausrichtung zu stützen und die Integration der Anforderungen und Empfehlungen einer oder mehrerer Managementsystemnormen in das Managementsystem der Organisation zu erleichtern. Dieselbe Stelle sagt, das Dokument gebe eine Grundlage, den Prozessansatz zusammen mit dem PDCA-Zyklus, mit risikobasiertem Denken und mit chancenbasiertem Denken anzuwenden, um das Qualitätsmanagementsystem mit den Anforderungen anderer Managementsystemnormen auszurichten oder zu integrieren. Weiter sagt 0.4, das Dokument enthalte keine Anforderungen, die für andere Managementsysteme spezifisch sind, etwa Umwelt, Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit oder Anlagenmanagement. Sektornormen auf dieser Grundlage werden dort genannt und hier nicht nacherzählt. ISO 9000, ISO 9002 und ISO 9004 werden in 0.4 benannt und liegen nicht vor.
0.3.2 beschreibt den PDCA-Zyklus so. Plan: die Ziele des Systems und seiner Prozesse festlegen und die Ressourcen, die nötig sind, um Ergebnisse im Einklang mit den Anforderungen der Kunden und anderer relevanter interessierter Parteien und mit der Politik zu liefern, und Risiken und Chancen bestimmen und behandeln. Do: umsetzen, was geplant wurde. Check: Prozesse und die entstehenden Produkte und Dienstleistungen überwachen und, soweit anwendbar, messen, gegen Politik, Ziele, Anforderungen und geplante Tätigkeiten, und die Ergebnisse berichten. Act: Maßnahmen ergreifen, um die Leistung des Qualitätsmanagementsystems zu verbessern. Der Zyklus kann auf alle Prozesse und auf das Qualitätsmanagementsystem als Ganzes angewendet werden. „Can“. Abbildung 2 zeigt, wie die Abschnitte 4 bis 10 in Bezug auf den PDCA-Zyklus gruppiert werden können. Die Anmerkung sagt, die Zahlen in Klammern verwiesen auf die Abschnitte. Die Abbildung wird nicht nachgezeichnet. Die Zuordnung eines Abschnitts zu einem Schritt wird hier nicht aus der Abbildung rekonstruiert. Der übrige Prozessansatz steht in 9001-04.
ISO 14001:2026. 0.4 beschreibt PDCA als iterativen Prozess. Er kann auf das Umweltmanagementsystem und auf jedes seiner Elemente angewendet werden. Plan: Umweltziele und die Prozesse festlegen, die nötig sind, um Ergebnisse im Einklang mit der Umweltpolitik zu liefern. Do: die Prozesse wie geplant umsetzen. Check: Prozesse gegen die Umweltpolitik überwachen und messen, einschließlich ihrer Selbstverpflichtungen, der Umweltziele und der Betriebskriterien, und die Ergebnisse berichten. Act: Maßnahmen zur fortlaufenden Verbesserung ergreifen. Abbildung 1 trägt die Überschrift zur Beziehung zwischen PDCA und dem Rahmen dieses Dokuments. Sie wird nicht nachgezeichnet.
0.5 sagt, das Dokument entspreche den ISO-Anforderungen an Managementsystemnormen. Dazu gehörten eine harmonisierte Struktur, identischer Haupttext und gemeinsame Benennungen mit Basisdefinitionen. Es enthalte keine Anforderungen, die für andere Managementsysteme spezifisch sind, etwa Qualität, Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, Energie oder Finanzmanagement. Es ermögliche der Organisation, mit einem gemeinsamen Ansatz und mit risikobasiertem Denken ihr Umweltmanagementsystem mit den Anforderungen anderer Managementsysteme zu integrieren. Anhang A bleibt informativ, siehe 14001-19.
ISO 45001:2018. 0.4 gründet den Ansatz auf PDCA. Der Zyklus ist iterativ. Er kann auf ein Managementsystem und auf jedes seiner Elemente angewendet werden. Plan: SGA-Risiken, SGA-Chancen und andere Risiken und andere Chancen bestimmen und beurteilen, SGA-Ziele und die Prozesse festlegen, die nötig sind, um Ergebnisse im Einklang mit der SGA-Politik zu liefern. Do: die Prozesse wie geplant umsetzen. Check: Tätigkeiten und Prozesse im Hinblick auf die SGA-Politik und die SGA-Ziele überwachen und messen und über die Ergebnisse berichten. Act: Maßnahmen zur fortlaufenden Verbesserung der SGA-Leistung ergreifen, um die beabsichtigten Ergebnisse zu erreichen. Abbildung 1 trägt dieselbe Art von Überschrift wie in ISO 14001. Die Anmerkung sagt, die Zahlen in Klammern seien Abschnittsnummern. Die Abbildung wird nicht nachgezeichnet. Die deutsche Wiedergabe steht in 45001-01.
0.5 spricht von „high level structure, identical core text and common terms with core definitions“. Der deutsche Text sagt Grundstruktur, identischer Haupttext und gemeinsame Benennungen mit Basisdefinitionen. Das Dokument enthalte keine Anforderungen, die spezifisch sind für Qualität, gesellschaftliche Verantwortung, Umwelt, Sicherheit oder Finanzmanagement. Elemente können mit anderen Managementsystemen ausgerichtet oder integriert werden. „Can“. Den Namen Anhang SL setzt der englische Abschnitt 0.5 nicht. Das nationale Vorwort der DIN-Ausgabe nennt ihn. Das bleibt DIN-Text, wie in Q1.
ISO/IEC 27001:2022. Das Vorwort nennt als Änderung, der Text sei an die harmonisierte Struktur für Managementsystemnormen und an ISO/IEC 27002:2022 angeglichen worden. ISO/IEC 27002:2022 liegt nicht vor. 0.2 sagt, das Dokument verwende die übergeordnete Struktur, gleiche Überschriften von Unterabschnitten, gleichen Text, gemeinsame Begriffe und Kerndefinitionen aus Anhang SL der ISO/IEC-Direktiven, Teil 1. Einen PDCA-Abschnitt enthält diese PDF nicht. Ein PDCA-Zyklus wird hier nicht aus den anderen Normen in diese Ausgabe hineingelesen. Die Reihenfolge der Anforderungen spiegelt nach 0.1 weder Wichtigkeit noch Umsetzungsreihenfolge.
ISO/IEC 42001:2023. Der Abschnitt zur Verträglichkeit sagt, das Dokument wende die harmonisierte Struktur an: gleiche Abschnittsnummern, gleiche Überschriften, gleicher Text und gemeinsame Benennungen mit Kerndefinitionen. Die Einleitung sagt, die Reihenfolge der Anforderungen spiegle weder ihre Wichtigkeit noch die Reihenfolge der Umsetzung. Einen PDCA-Abschnitt enthält diese PDF nicht. Die Abschnitte 4 bis 10 werden hier nicht in einen PDCA-Zyklus einsortiert, den das Dokument nicht beschreibt.
ISO/IEC 17021-1:2015, ISO/IEC 27006:2015, ISO/IEC 27005:2018. ISO/IEC 17021-1 gliedert Grundsätze in Abschnitt 4 und Anforderungen in den Abschnitten 5 bis 10. Das ist die Norm der Stelle, die zertifiziert, erläutert in 17021-01. ISO/IEC 27006:2015 folgt dieser Gliederung und kennzeichnet ISMS-Zusätze mit „IS“. ISO/IEC 27005:2018 ist ein Leitfaden in den Abschnitten 1 bis 12. Keines der drei Dokumente ist eine Managementsystemnorm der zertifizierten Organisation mit den Abschnitten 4 bis 10.
Nicht in diesem Text: eine selbst gezeichnete Abbildung, die Abschnitte auf PDCA-Schritte legt, und ein gemeinsamer PDCA-Satz für ISO/IEC 27001:2022 oder ISO/IEC 42001:2023. Die Direktiven, auf die 0.4 und 0.5 verweisen, liegen nicht vor.