Erläuterungen zu ISO/IEC 42001:2023
Quelle ist ISO/IEC 42001:2023(en). Titel: Information technology — Artificial intelligence — Management system. Erarbeitet hat sie das…
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Für: V, IA
Quelle: ISO/IEC 42001:2023(en), Englisch. 8.1
8.1 verlangt, die Prozesse zu planen, zu verwirklichen und zu steuern, die nötig sind, um Anforderungen zu erfüllen und die in Abschnitt 6 bestimmten Maßnahmen umzusetzen, indem Kriterien für die Prozesse festgelegt und die Steuerung entsprechend den Kriterien durchgeführt wird.
Die Organisation muss die nach 6.1.3 bestimmten Maßnahmen umsetzen, die sich auf den Betrieb des Systems beziehen. Als Beispiel nennt der Satz lebenszyklusbezogene Maßnahmen zu Entwicklung und Nutzung. Die Wirksamkeit dieser Maßnahmen muss überwacht werden. Korrekturmaßnahmen müssen erwogen werden, wenn die beabsichtigten Ergebnisse nicht erreicht werden. Anhang A listet die Referenzmaßnahmen, Anhang B gibt die Umsetzungsanleitung.
Geplante Änderungen müssen gesteuert werden. Die Folgen unbeabsichtigter Änderungen müssen überprüft werden. Maßnahmen zur Abschwächung nachteiliger Wirkungen müssen soweit nötig ergriffen werden.
Extern bereitgestellte Prozesse, Produkte oder Dienstleistungen, die für das KI-Managementsystem relevant sind, müssen gesteuert werden. Drei getrennte Steuerungen für Beschaffung, Auftragnehmer und Ausgliederung wie in ISO 45001 stehen in 8.1 nicht. Referenzmaßnahmen zu Dritten, Lieferanten und Kunden stehen in A.10, wenn sie nach 6.1.3 notwendig sind, siehe 42001-18.
Dokumentierte Information: Sie muss in dem Umfang verfügbar sein, der nötig ist, um darauf zu vertrauen, dass die Prozesse wie geplant durchgeführt wurden (8.1).
Nicht in diesem Text: eine Arbeitsanweisung als Muster, eine Pflicht, jeden Lieferanten zu zertifizieren, und die Lebenszyklusmaßnahmen im Einzelnen. Die stehen in 42001-14. 8.1 setzt die Maßnahmen um, die 6.1.3 als notwendig bestimmt hat.